Angst, sich Hilfe zu holen

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Warum wir Angst haben uns Hilfe zu holen, 10 nützliche Tipps wie du das trotzdem schaffen kannst und warum es wichtig ist, sich Hilfe zu holen/suchen, erfährst du hier.

 

Hinweis: Ich gehe heute nur auf die psychische Ebene ein. Das heißt, Leute wie du und ich, die psychisch krank sind und Hilfe benötigen könnten.

 

Warum haben wir/du Angst sich Hilfe zu holen?

Die Angst spielt sich vermehrt im Kopf ab. Die Angst davor ist immer stets präsent.

Selbst ich habe jedes Mal Angst mir Hilfe zu holen.

 

Hier eine: Liste von Gründen, wovor du Angst hast oder haben könntest

            Angst davor –

  1. Nicht ernst genommen zu werden
  2. Abgewiesen zu werden, sei es von Ärzten oder von engen Freunden/Bekannten
  3. Was die Ärzte und Leute denken könnten
  4. Was die Ärzte und Leute sagen
  5. In die Klinik gehen zu müssen
  6. Nur Medikamente zu kriegen
  7. Als gestört abgestempelt zu werden
  8. Den Job dadurch zu verlieren

 

Wie du siehst, sind es mindestens schon 8 Ängste, die du mit dir rumschleppst.

Natürlich gibt es noch mehr Ängste darum, um sich Hilfe zu holen. Ich glaube, dann wäre ich bis heute Abend nicht fertig.

Die größte Angst ist meistens, nicht ernst genommen zu werden. Jeder der wegen einer körperlichen Krankheit zum Arzt geht, wird automatisch ernst genommen. Es ist natürlich so, dass die physischen Dinge mehr zu sehen und sichtbar sind, was bei psychischen Problemen nicht so ist.

 

Kleines Beispiel:

Wenn einer mit einem gebrochenen Bein zum Arzt geht und krankgeschrieben wird, wird der ernst genommen und behandelt. Die Verletzung kann man sehen.

Geht einer mit psychischen Problemen zum Arzt, kann es sein, dass du erst einmal erklären musst, warum du bei dem Arzt bist und wie es dir geht. Die Krankheiten kann man nicht sehen und nicht anfassen.

 

Fakt: Jeder Psychisch Kranke sollte genauso ernst genommen und geholfen werden, wie die Personen mit physischen Krankheiten.

 

Ist die Angst real?

Es klingt banal, aber für dich/uns, fühlt sich die Angst real an. Diese Sache ist nur, dass die nur in unserem Kopf entsteht. Hinterher, wenn du diesen Schritt getan hast, dir Hilfe zu holen, denkst du dir, das war gar nicht so schlimm. Du ärgerst dich wahrscheinlich hinterher, dass du dich komplett verrückt gemacht hast, für nix und wieder nix.

 

10 Tipps, wie du es trotzdem schaffen kannst

Die Tipps sind für dich, sei es ob du den Arzt oder Psychologen anrufst oder persönlich hingehst.

Warnung: Ich gebe keine Garantie darauf, dass es wirklich hilft und funktioniert. Bei den einen funktionieren die Tipps wunderbar und bei den anderen gar nicht.

 

  1. Bitte deinen Freund/Partner/Elternteil dir beizustehen.
  2. Werde dir bewusst, warum du Hilfe brauchst
  3. Mehrmals tief ein und aus atmen
  4. Sprich mit irgendjemanden dem du vertraust, warum du Angst hast
  5. Schreibe alles auf wovor du Angst hast und finde Gründe oder auch eigene Erfahrungen, die Ängste beiseite zu schieben
  6. Nimm zu den Termine jemanden mit, der dich unterstützt und dem du vertraust
  7. Sprich deine Ängste beim Arzt oder Psychologen an
  8. Sprich über deine Wünsche und Ziele, damit es dir besser geht, sei es auch, wenn du einfach wieder gesund werden möchtest
  9. Setze kleine Ziele, heute rufst du beim Arzt an und morgen gehst du zum Termin
  10. Wenn es gar nicht, nochmal eine Nacht darüber schlafen

Ist egal was du machst, wenn du den ersten Schritt getan hast, wird es bei dir langsam wieder bergauf und vorwärts gehen.

 

Warum ist es wichtig sich Hilfe zu holen/suchen?

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Jede Krankheit sollte ernst genommen werden. Sei es bei leichte bis schwere Depression, Schizophrenie, Angstzustände, Persönlichkeitsstörungen oder andere Krankheiten. Du solltest es nicht auf die leichte Schulter nehmen und niemand sollte darunter leiden oder es ertragen müssen. Zum Beispiel bei einer Depression kann es schleichend anfangen und immer schlimmer werden. Erst wenn es zu spät ist, fragst du dich wahrscheinlich, wie es dazu kommen konnte. Im schlimmsten Fall kann es für dich und andere gefährlich werden.

Gefährlich, meine ich in dem Sinne, dass du im schlimmsten Fall eine Gefahr für dich und andere darstellen kannst.

Die meisten psychischen Krankheiten können erfolgreich behandelt werden. Manchmal braucht es auch mehrere Anläufe und verschiedene Maßnahmen bis es wieder besser ist. Wichtig ist aber, das du jede Hilfe annehmen solltest die du kriegen kannst.

Es kann dann nur noch bergauf gehen, du musst es nur wollen.

Deine Gesundheit ist wichtiger, als alles andere im Leben, denn du hast nur eine Gesundheit.

JMiddeke

 

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