Wie ich zu Meerschweinchen kam und warum ich sie so toll finde

Roxy hat sich versteckt, daher nur die vier Weibchen

Heute erfährst du, wie ich überhaupt zu Meerschweinchen kam und warum ich sie so toll finde. Hast du schon meine fünf Merris kennengelernt? Nicht? Dann kannst du hier über Roxy und Daisy, Merle und Trixie und Stups nachlesen.

Wie kam ich zu Meerschweinchen?

Als Kind hatte ich schon immer mehrere Meerschweinchen gehabt. Ich hatte viel mit denen gespielt, hatte den Käfig immer sauber gemacht und auch selbstständig gefüttert. Als Kind wusste ich noch nicht viel über Meerschweinchen. Deswegen hatte ich danach über Jahre keine Meerschweinchen mehr gehabt.

Als ich 20 war, wollte ich gerne wieder Meerschweinchen haben und hatte den Snickers gekriegt. Snickers kennt ihr noch nicht, da ich ihn leider über die Regenbogenbrücke schicken musste. Zu ihm wird es noch einen gesonderten Beitrag geben.

Snickers

Er war ein Männchen gewesen und war nicht kastriert. Da ich was  missverstanden hatte, lebte er mit mir ein Jahr alleine. Ich bin froh, das ich mein Kopf eingeschaltet hatte und mir gedacht hatte so kann es für ihn nicht weitergehen. Er war recht fixiert auf mich gewesen, was ja auch nicht verwunderlich ist, wenn er ganz allein ohne Artgenossen ist. Also habe ich dann die Google Suchmaschine angemacht und hatte viel recherchiert.

Neuer Artgenosse für Snickers

Roxy und Snickers

Nach langer Suche, hatte ich mich dazu entschieden ihm  einen Artgenossen rein zusetzen. Weibchen durfte ich nicht nehmen, da das Weibchen ständig Babys gekriegt hätte. Letztendlich bin ich auf eine Züchterin gestossen und habe den Roxy entdeckt. Leider waren es an dem Tag über 30 Grad, aber egal, ich musste mit Snickers los. Er durfte sich seinen Kumpel selber aussuchen, was Schlussendlich der Roxy wurde. Klar hatte ich auch ein Wort mit zu reden, aber es ist dann doch besser wenn sie sich selber finden.

Von dem Tag an hatte ich immer mindestens zwei Meeris Zuhause gehabt.

Wissenswertes: Meerschweinchen sind Rudeltiere und sollten niemals allein gehalten werden.

Kleiner Käfig, großer Eigenbau-Gehege

Zu kleiner Käfig

Der erste mittelmäßiger Eigenbau

Der zweite Eigenbau mit losen Brettern, als Abgrenzung

Das Endresultat.

Als ich weiter recherchiert hatte, hatte ich gelesen das ein Meerschweinchen min. 1 qm2 Platz braucht. Da der Gitterkäfig zu klein war, hatte ich überlegt wie ich den beiden mehr Platz schaffen kann. Am Anfang war es noch ein auseinandergenommenen Schuhschrank, das Gitter als Erweiterung und die Grenzen waren meine Couch und Holzbretter. Kaum zu glauben, aber für diese Idee hatte ich drei Stunden gebraucht, bis ich endgültig fürs erste zufrieden war.

Da ich auf Dauer nicht zufrieden war, hatte ich mir ein Bettkasten organisiert und den mit PVC ausgelegt. Die Maße sind 2m mal 90 cm. Also erstmal genug Platz für 2 Merris. Die Abgrenzung musste ich erstmal Provisorisch mit Brettern davor stellen. Hinterher hatte ich genug Material, um das Gehege fertig zu bauen.

Dier erste Dame für Roxy

Roxy und Daisy

Als ich Snickers schweren Herzens erlösen musste, hatte ich mich direkt auf der Suche nach einem neuen Artgenossen für Roxy gemacht. Auf die schnelle kannte ich eine Bekannte, die auch Meerschweinchen hielt. Also hatte ich Roxy geschnappt und bin zu ihr gefahren. Ich hatte mich entschieden, das er eine Dame kriegt. Nach 2 bis 3 Kennlernphasen, hatten sich Daisy und Roxy gefunden.

Als wir Zuhause waren, ging das Aufreiten auch schon los. Was ja für ein Männchen schon normal ist. Auf Dauer wurden die beiden ruhiger.

Für mich zu ruhig. Mir ist durch das Verhalten von den beiden aufgefallen, das den beiden es zu langweilig war. Klar Roxy ist schon 5 Jahre alt und dementsprechend ruhiger, aber Daisy hat noch ein bisschen Zeit vor sich.

Und so wurden aus 2 Merris, 5 Merris.

 

Wissenswertes: 2 Meerschweinchen zu halten ist ein Minimum, desto mehr Platz du hast, desto größer kannst du deine Meerschweinchengruppe halten. 3 Merris, allein wenn ein junges dabei ist, würde ich nicht empfehlen, da der kleinen auch schnell langweilig wird. Daher würde ich raten entweder eine 4er Gruppe zu halten oder auch eine 5er Gruppe.

Warum finde ich Meerschweinchen so toll?

Nunja, Merris sind süß und gut zu beobachten. Ich habe durch die Tiere eine Aufgabe und kann dadurch bestimmte Fertigkeiten dazulernen.

Hinweis: Meerschweinchen sind keine Kuscheltiere!

Da die Meerschweinchen von Natur aus scheu sind, sind die Meerschweinchen nur zum beobachten da. Ich kann aus denen sehr viel lernen. Ich beobachte das Verhalten, wie die sich bewegen, wie die fressen, wie sie liegen, einfach alles. Das Verhalten zu beobachten, kann einem sehr hilfreich sein, um frühzeitig Krankheiten bei Meerschweinchen festzustellen.

Hier ein kleines Beispiel:

Kommt dein Meerschweinchen jedes mal zur Futterzeit zu dir und frisst appetitlich, dann geht es dem Merri gut. Kommt es nicht zu dir, obwohl du es gewohnt bist, das dein Merri quickt und aufgeregt zu dir kommt zum Futter holen, dann kann dein Merri vermutlich krank sein.

Es gibt viele bestimmte Verhaltensweisen. Meerschweinchen zeigen einem nicht, das sie krank sind, da wir Menschen für die immernoch Raubtiere sind.

Wissen: Wenn Meerschweinchen krank sind, zeigen die das nicht, weil sie sonst angreifbarer wären für Raubtiere.

Also, heißt es fleißig, die Tierchen beobachten und jedes kleine unauffällige Zeichen, würde ich überprüfen.

Ich liebe es, Tiere zu beobachten, ich kann daraus sehr viel lernen und brauche nicht immer was zum Kuscheln. Jedes Tier ist anders auch Merris. In meinen fünf Merris, finde ich mich in jedem Charakter wieder.

Tut man was für seine Tiere, geben die dir das doppelt mal zurück.

So, das war es erstmal von mir und sage bis bald.

In Liebe

JMiddeke

Medien: eigene Produktion
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