Neues Jahr, neues Glück. Themen im Januar sowie Selbsthilfegruppen

Erstmal wünsche ich euch allen ein frohes neues Jahr. Ich hoffe ihr seid gut reingerutscht und habt es mit dem feiern nicht übertrieben. Vielleicht war auch der ein oder andere allein Zuhause und hat es sich mit einem Film bequem gemacht.

Silvester bei mir

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nicht so ein Fan bin von Silvester. Ich finde es ändert sich einfach nur das Datum wie an einem anderen Tag auch. Klar ein Jahr geht zu Ende mit Höhen und Tiefen. Es wird auch gesagt, dass ein neues Jahr ein neues Buch im Leben geschrieben wird mit 365 Seiten. Das Buch schreibt man selbst. Es kommt allein auf die Person an, wie das Jahr für einen wird.

Ich habe Silvester gemütlich verbracht, so wie an einem anderen Tag auch. Das Besondere an diesem Abend war aber, das mein Partner und ich Nachts losgezogen sind mit Decke, Kissen und eine Kanne heißen Kakao. Wir haben uns an einem Ort begeben wo wir eine tolle Aussicht hatten auf Dortmund. Wir waren ganz allein für uns und das war selbst schon ein toller Moment. Als die Uhr 00:00 Uhr zeigte, ging es auch schon los mit den Raketen abfeuern und ich muss schon sagen, dass es einfach toll aussah. Desto länger geknallt wurde, desto mehr verschwand Dortmund im Nebel. Wir konnten am Anfang noch das Stadion und ein Hochhaus sehen, was später aber komplett verschwand.

Ich muss sagen, der Kakao hat uns zwar aufgewärmt, aber uns war es mega kalt. Naja man muss bedenken dass es draußen minusgrade waren. Wir kamen dann halb erfroren Zuhause an und waren nur noch froh in unserem warmen Bett zu liegen.

Warum feuere ich keine Silvesterknaller ab?

Erstens ich habe eine Heiden Angst davor, das hatte mir gestern schon gereicht an Feuerwerke vorbei zu laufen und zweitens, es ist laut und kostet sehr viel Geld. Ich toleriere eher das Ganze. Ich finde es zwar schon dies anzusehen und es ist nur einmal im Jahr, aber ich kann darauf gern verzichten.  Natürlich möchte ich nicht dass es abgeschafft wird, weil es gehört einfach zu einem Jahreswechsel dazu. Klar die Tiere tun mir in der Hinsicht schon leicht, weil es ist viel mit Stress für die verbunden, aber wenn man sich so weiter verhält wie sonst auch, gibt man den Tieren die Bestätigung das alles in Ordnung sei.

Warum neues Jahr, neues Glück?

Wie oben beschrieben, schlagen wir mit dem neuen Jahr eine neue Seite auf. Das heißt wir schreiben ein neues Buch, über das neue Jahr und über unserem Leben. Wenn man zurück blickt, gibt es gute und auch mal nicht so gute Momente in unserem Leben. Das neue Jahr gibt uns die Chance das Buch neu zu schreiben und unser Leben zu verändern. Dementsprechend werden neue Ziele und Vorsätze gesetzt. Man fängt an zu überlegen was man in dem neuen Jahr erreichen möchte, was weg bleiben kann und wie es aussehen soll. Der ein oder andere gehen im neuen Jahr große Schritte vorwärts, andere wiederum ein Schritt zurück.

Themen über die ich in Januar schreiben werde

Kommen wir jetzt eigentlich mal zum eigentlichen Thema und zwar über was ich im Januar schreibe werde.

Wie ihr schon wisst sind die Hauptthemen Depression und Borderline.

Mein Plan ist es mehr auf Depression und Borderline einzugehen.

Hier findet ihr eine Liste welche Themen ich im Januar behandeln werde:

  1. Depression im Alltag
  2. Gefühle in der Depression
  3. Gefühle bei einem Borderliner
  4. Beschreibung der Gefühle (Angst, Freude, Wut und Trauer)
  5. Psychotherapie und was das ist
  6. Selbstverletzendes Verhalten bei einem Borderliner und Methoden davon wegzukommen
  7. Sportliche Betätigung in der Depression
  8. Monatsrückblick Januar 2020

Dies sind die Themen, wo ich vorhabe darüber zu schreiben und euch zu informieren. Der ein oder andere kann sich nützliche Tipps und Informationen einholen.

Eins kann ich schon vorweg sagen, dass es nicht einfach sein wird darüber zu schreiben, aber es könnte mir durchaus auch weiterhelfen.

Selbsthilfegruppen

Was haltet ihr von einer Selbsthilfegruppe? Ist es für euch sehr nützlich oder zieht euch das mehr hinunter?

Warum frage ich dies?

Ich bin selbst auf Facebook in einer Selbsthilfegruppe und es kann sehr nützlich sein, wenn man nicht mehr weiter weiß oder man jemanden zum Reden braucht. Es gibt viele Seelen, die allein mit ihren Krankheiten fertig werden müssen, was ich durchaus nicht gut finde. Jeder hat zwar sein eigenes Päckchen zu tragen, ob groß und schwer oder klein und leicht, aber es immer wieder gut zu lesen, das man damit nicht allein ist.

Was ist der Sinn und Zweck von Selbsthilfegruppen?

Der Sinn besteht darin, sich erstens selbst zu helfen und zweitens man sich untereinander austauschen kann. Man sollte sich natürlich nicht gegenseitig runterziehen oder triggern, das ist klar, aber es kann für den ein oder anderen eine große Hilfe sein. Es geht auch darum, dass man sich auskotzen kann wenn einem was belastet und es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen auch das gleiche Problem haben. Für manche ist es auch schwierig über seine Lage zu schreiben, aber wenn man diesen Schritt gewagt hat, ist man schon einen großen Schritt weiter zur Besserung.

Ich glaube der Sinn und Zweck ist jetzt für allen klar.

Hier nochmal eine Auflistung was eine Selbsthilfegruppe bringen kann:

  1. Informationen sammeln
  2. Austausch von Erfahrungen
  3. Gleichgesinnte die das gleiche Problem haben
  4. Wenn es einem schlecht geht, ist immer einer da
  5. Man ist nicht allein mit der Situation
  6. Man hilft sich gegenseitig und für sich selbst
  7. Verständnis von anderen
  8. Tipps und Methoden

Man sieht es gibt viele positive Aspekte einer Selbsthilfegruppe.

Aber gibt es auch negative Punkte?

Ich habe noch nie gehört dass bei einer Sache alles positiv ist, korrigiert mich wenn es anders ist.

Aber durchaus gibt es negative Punkte bei einer Selbsthilfegruppe.

Je nach dem wer die Gruppe leitet, muss Regeln aufstellen. Es gibt Themen die nicht jeder Lesen möchte, vielleicht weil es einem triggert und runterzieht. Daher sollte man auch eine Trigger Warnung setzen, wenn man trotzdem darüber schreiben möchte. Der Umgang miteinander kann auch ins Negative fallen. Das heißt, Beleidigung jeder Art oder Mobbing. Es gibt auch Menschen, die einen nicht ernst nehmen, und das auch klar und deutlich schreiben, was sehr verletzend sein kann.

Es gibt viel Negatives von Mitgliedern zu lesen, einfach weil es den nicht so gut geht oder gerade sich auch nur mal auskotzen wollen. Für Leute die nicht so stabil sind, kann das natürlich schon runterziehen. Den größten Fehler den ich gemacht habe ist, das ich einer Person meine Zeit geschenkt habe um der Person zu helfen, aber es mich selber mitgenommen hat. Für den Betroffenen selbst ist es nicht einfach davon Abstand zu nehmen, man möchte einerseits nicht selber in einem Loch fallen, aber andererseits möchte man der Person helfen und für die Person da sein.

Im Großen und Ganzen kann so eine Gruppe einem viel helfen. Es kommt auch auf Stabilität der Person an und wie man Themen auffasst.

 

Wer sich allein fühlt und nach Informationen sucht und sich gern mal austauschen möchte, dann kann ich euch eine Selbsthilfegruppe empfehlen. Ihr seid mit vielen Dingen nicht allein und es kann einem gut tun darüber zu sprechen oder zu schreiben.

Vielen Dank fürs Lesen und kommt bald wieder.

In Liebe

JMiddeke

Medien:Pexels.com
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