Depression und die Verzweiflung!

Ein wunderschöner Ort, wo man allen Balast von sich abwerfen kann und das Leben sein kann.

 

Hallo ihr Lieben,

Ich lese zurzeit sehr viel, dass Leute in der Depression verzweifelt sind und nicht mehr wissen was die dagegen tun können.
Heute schreibe ich über die Verzweiflung und warum sie gerade in der Depression sehr häufig ist.

Wie entsteht die Verzweiflung?

Die Verzweiflung entsteht, wenn man keinen Ausweg mehr sieht aus der Depression hinaus. Man sieht keinen Sinn mehr drin weiter zu kämpfen, obwohl es in diesen Moment extrem wichtig ist nicht aufzugeben. Jeder der an einer Depression leidet, opfert am Tag so viel Kraft und Energie, das man für andere Dinge erschöpft ist. Viele Menschen sehen dies nicht, das man tagtäglich dagegen ankämpft und es enorm viel Energie kostet. Viele wollen es einfach nicht sehen. Man ist verzweifelt, wenn man soviel Hilfe und Unterstützung eingeholt hat und es nicht hilft. Jeder Mensch ist anders und nimmt die Hilfe anders wahr. In einer Depression fängt man an viel zu grübeln und man findet sich schnell in ein Gedankenkarussell wieder.

Warum ist man verzweifelt?

Die Depression nimmt einen soviel Kraft und Energie, das es für einen unmöglich erscheint, einen Weg daraus zu finden. Man ist hilflos und verzweifelt. Eine Depression ist eine Belastung für sich selber und tut unheimlich weh in der Seele. Viele weinen, weil sie nicht wissen wie sie wieder daraus kommen. Man kann in dem Punkt nur Tipps und Ratschläge geben, den ersten Schritt muss man aber selber tun. Man probiert viele Dinge, die einem vorgeschlagen werden, aber es bringt einem nichts für den Moment. Viele denken eine Depression geht innerhalb von ein paar Tagen wieder weg. Dies ist aber nicht so, es ist ein stetig langer Prozess bis man sie endgültig loswird.

Was kann man tun, um die Verzweiflung abzulegen?

Man sollte sich in diesem Fall Hilfe holen, sei es Hilfe von einer nahestehenden Person, der man vertraut, oder auch professionelle Hilfe. Hilfe gibt es überall und man sollte versuchen die Hilfe anzunehmen, ganz gleich ob es für einen Moment ist oder für eine längere Zeit. Das wichtigste zu wissen ist das man damit nicht allein ist. Man kann sich auch Unterstützung in Foren oder Gruppen holen. Man fühlt sich erstens nicht allein damit und man kann sich Tipps einholen die man noch gar nicht weiß.

Die Verzweiflung kann man nicht einfach so ablegen. Aber es ist gut, wenn man weiß, das man verzweifelt ist, einfach, weil man es erkannt hat. Es tut einen unfassbar weh, es belastet einen und man möchte es einfach nur betäuben. Manche können auch nicht anders, weil sie einfach noch nicht wissen wie es auch anders geht. Stärke ist für mich auch, Hilfe zu holen, es zeigt den anderen und einem selbst, das man nicht unwichtig ist oder egal.

Ist Verzweiflung ein Gefühl?

Ja und nein. Man fühlt sich leer und traurig aber auch zugleich wütend auf sich. Man denkt sich, warum immer ich oder hört es jemals auf? Die Verzweiflung ist zugleich für einen sehr schmerzhaft, man hat ein beklemmendes Gefühl, vielleicht bekommt man auch wenig Luft oder man fühlt sich benommen. Ich bin tatsächlich nicht so gut um die Gefühle zu beschreiben, da ich meistens Gefühlsexplosionen habe. Allein in der Depression ist es besonders schwierig zu erkennen wie man sich fühlt. Gegen die Verzweiflung kann man was tun, sei es aufschreiben, warum man verzweifelt ist oder wieso. Mir hilft das schreiben besonders, einfach, weil ich meine Gedanken und Worte von einem anderen Blickwinkel sehen kann.

Stärke und Einzigartigkeit

Eins möchte euch sagen, jeder ist auf seine eigene Art und Weise einzigartig. Ihr seid nicht allein auf der Welt damit und jeder hat die gewisse Stärke um wieder aus dem Loch heraus zu kommen. Ihr müsst es nur wollen und an euch glauben.

In Liebe,

JMiddeke

Medien: eigene Produktion
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