Umgang mit der Depression

 

Jeder hat mal Depression das ist eine Aussage, die sehr oft getätigt wird, aber ist das auch wirklich so?

Viele Menschen leben in eine Großstadt, wo Stress zu jeder Tageszeit vorhanden ist.
Viele haben es im Job schwer oder viel zu arbeiten, ohne ein Ende zu sehen. Wenn der Körper nicht mehr zur Ruhe kommt, geht es auf die Psyche über. Die Gedanken machen sich breit, ob die festgelegten Ziele überhaupt zu schaffen sind. Da man kein Ende sieht, verrennt man sich sehr schnell darin. Depression entsteht, auch wenn die Person finanziell abhängig ist, Schulden hat, einschneidende Erlebnisse, zu viel Stress oder sich einsam fühlt.

Wie gehen die Personen damit um?

Jeder geht mit den oben genannten Situationen anders um. Vielleicht schon früher gelernt damit umzugehen oder alles viel entspannter anzugehen. Jeder ist anders und das ist auch gut so, denn es wäre ja langweilig, wenn wir alle gleich wären. Ich zum Beispiel kam damit nicht gut klar, vermutlich weil ich es nicht gelernt habe, einfach mal entspannt zu sein. Wie oft beneide ich manche Menschen, die bei der gleichen Situation total entspannt drauf sind und ich abgehe wie ein Zäpfchen. Man kann von Glück reden, das Depression heilbar ist. Auch bei immer wiederkehrende Depression, irgendwann lernt man damit umzugehen und um frühzeitig reagieren zu können. Der Wunsch ist dann vorhanden, das man da wieder rauskommen möchte. Bei einigen klappt es super und bei manchen gar nicht egal wie viel Mühe sie sich geben. Ich habe auch eine lange Zeit gebraucht, damit umzugehen und viel früher auf die Warnzeichen zu hören. Wie sagt man immer so schön: ″Gesundheit hat man nur einmal“. Das ist meiner Meinung nach das wichtigste, was man haben kann.

Was ist, wenn ich in der Depression schon drin stecke?

In der Phase, in der man sich gerade befindet möchte man so gut wie ganz nichts machen, am liebsten sich im Bett verstecken und gar nicht mehr rauskommen. Selbst die einfachen Tätigkeiten kriegt man nicht mehr hin, wie duschen gehen oder sich selber was zu essen zu machen. Wichtig ist vor allem, das man erkennt ,das man in einer Phase steckt. Hilfreich ist auch, wenn nahestehende Personen einen aufmerksam macht, das man wieder in der Depression drin steckt. Meistens fällt den auch nicht ein was man dagegen tun kann, entweder weil sie noch nie drin gesteckt haben oder gerade nicht genau wissen was einem am besten hilft. Eines kann ich auf jeden Fall sagen, es ist anstrengend dagegen was zu unternehmen, aber es lohnt sich. Man kann etwas mehr über sich erfahren und mit kleinen positiven Schritten den Erfolg sehen.

Aber was kann ich selbst dagegen tun?

Wenn es ganz schlimm ist, eine Klinik aufsuchen, wenn man nicht allein hingehen kann, die Notfallnummer anrufen oder jemanden denn man sehr nahe steht und vertraut. Die können einen immer helfen, sei es nur um zu reden oder in Notfällen eine stationäre Behandlung. Bei leichter Depression würde ich empfehlen (hat mir besonders gut geholfen), sich eine Auszeit zu nehmen, und jeden Tag sich ein kleines Ziel vorzunehmen, was man schaffen möchte. Sei es zum Anfang Duschen zu gehen oder für ein paar Minuten an die Frische Luft. Beim Spazieren gehen ist es besonders hilfreich, wenn man nicht alleine geht. Einfach um nicht allein zu sein und wenn man den Drang verspürt darüber zu reden kann man es in den Augenblick tun, ohne bis später zu warten. Kleine Ziele ist für manche kein Erfolgserlebnis. Ich finde schon das es dies ist, weil man dazu bereit ist dagegen anzukämpfen und selbst bei kleinen Erfolgen schon in die richtige Richtung nach oben geht. Ich werde nicht sagen, dass es einfach ist, es kostet sehr viel Überwindung den Hintern hoch zu kriegen, um selbst kleine Dinge zu tun, die für einen gerade zu anstrengend ist.

Jeder Anfang ist schwer!


Und, wenn man so weit ist, kann man seine Ziele von Tag zu Tag langsam steigern. Reden hilft auf bei den meisten, auch wenn es schwierig für einen ist sich den Personen zu öffnen.
Es gibt viele Leute, die einem helfen wollen und man sollte in der Phase jede Hilfe annehmen, die man kriegen kann, um schnell wieder rauszukommen. Es ist kein Prozess von einer Woche, es kann sogar Monate dauern bis die Depression wieder geht ist. Bleibt man aber stetig dran, hat man Energie weiter dranzubleiben. Aus jeder Phase kann man was lernen. Es muss nicht besonders groß sein, aber desto mehr man weiß wie man damit umgehen soll und was einem in diesem Moment hilft, ist man gut für die nächste Phase gewappnet.

So das war es heute erst mal von mir. Ich hoffe, ich konnte euch heute mit meinem Beitrag etwas weiterhelfen. Habt ihr Fragen dazu? Wie schafft ihr aus der Depression raus?
Habt ihr bestimmte Fragen oder Themen die ihr gerne wissen möchtet? Dann lasst ein Kommentar da.

Vielen Dank fürs Lesen und bis nächstes Mal.

In Liebe

JMiddeke

Medien: eigene Produktion
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